Herz­ko­hä­renz

Herz­ko­hä­renz spie­gelt sich in einem har­mo­ni­schen Herz­rhyth­mus. Ein har­mo­ni­scher Herz­rhyth­mus syn­chro­ni­siert das Zusam­men­spiel zwi­schen Herz und Gehirn, Emo­ti­on und Ver­stand. Ler­nen sie mit­tels Bio­feed­back Ihren Herz­rhyth­mus zu har­mo­ni­sie­ren für mehr Wohl­be­fin­den, Gesund­heit, hor­mo­nel­ler und psy­chi­scher Balan­ce. Mit Herz­ko­hä­renz fin­den Sie leich­ter Ihren gesun­den Lebens­rhyth­mus. Mit Hil­fe von Herz­ko­hä­renz kön­nen Sie auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen gelas­se­ner blei­ben, rich­ti­ge Ent­schei­dun­gen tref­fen und Ihre Leis­tungs­fä­hig­keit bewah­ren. wei­ter­le­sen

Im Her­zen eines Men­schen ruht der Anfang und das Ende aller Dinge.

Leo Tol­stoi

Herz­ko­hä­renz

Wie ein Kie­sel im Was­ser bestimm­te Wel­len­mus­ter her­vor­ruft, so rufen posi­ti­ve Gefüh­le, wie Wert­schät­zung, Dank­bar­keit, Lie­be im Her­zen einen har­mo­ni­schen Rhyth­mus her­vor. Ein sol­cher Rhyth­mus ver­brei­tet nach­weis­lich Gesund­heit und Wohl­be­fin­den im gan­zen Kör­per. Die­ses Phä­no­men ist wis­sen­schaft­lich erforscht und wird als Herz­ko­hä­renz bezeichnet.

Herz­ko­hä­renz ist mehr als ein regel­mä­ßi­ger Herz­schlag. Auch bei einem regel­mä­ßig schla­gen­den Her­zen ist die Zeit zwi­schen 2 Herz­schlä­gen nicht immer genau gleich. Die Herz­ra­te ist der zeit­li­che Abstand zwi­schen 2 Herz­schlä­gen und die­ser vari­iert. Bei einem gleich­mä­ßi­gen Mus­ter die­ser Schwan­kung spricht man von Kohä­renz. Posi­ti­ve Emo­tio­nen wie Wert­schät­zung, Für­sor­ge, Mit­ge­fühl, Lie­be erzeu­gen die­ses gleich­mä­ßi­ge Wel­len­mus­ter im Herz­rhyth­mus. Bei Herz­ko­hä­renz füh­len wir uns nicht nur bes­ser, über Ner­ven­ver­bin­dun­gen wer­den die­se Infor­ma­tio­nen zum Gehirn gesen­det und die Funk­ti­on unse­res Groß­hirns bestimmt.

Mehr als Entspannung

Wenn unser Herz kohä­rent schlägt ist unser Ner­ven­sys­tem in einem aus­ge­gli­che­nen Zustand. Kohä­renz kann Ent­span­nung beinhal­ten, aber Ent­span­nung schließt nicht zwangs­läu­fig Herz­ko­hä­renz ein. In einem kohä­ren­ten Zustand ent­steht nicht nur Ent­span­nung, son­dern ein erhöh­ter Gleich­klang und Reso­nanz zwi­schen Herz, Gehirn und inner­halb wei­te­rer Kör­per­sys­te­me. Herz­ko­hä­renz spie­gelt die umfas­sen­de Zusam­men­ar­beit von Kör­per, See­le und Geist.

Herz und Gehirn

Das Herz beein­flusst ganz wesent­lich die Qua­li­tät unse­rer Gedan­ken und unse­res Füh­lens. Je har­mo­ni­scher unser Herz­schlag ist, umso kla­rer wer­den unse­re Gedan­ken und umso mehr inne­re Balan­ce emp­fin­den wir.

Wir alle spü­ren, dass das Herz mehr ist als eine Blut­pum­pe. Inzwi­schen ist auch erforscht, dass der Rhyth­mus des schla­gen­den Her­zens über Ner­ven­ver­bin­dun­gen auf unser Gehirn wirkt. Es ist eine Zwei-Wege-Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Gehirn und Herz, die neben Ner­ven­bah­nen über bio­che­mi­sche und bio­phy­si­ka­li­sche Pro­zes­se läuft.

Unser phy­si­sches Herz hat sein eige­nes, unab­hän­gi­ges Ner­ven­sys­tem von rund 40.000 Ner­ven­zel­len, die emp­fin­den, füh­len, ler­nen und sich erin­nern kön­nen. Die Intel­li­genz unse­res Her­zens ist also nicht nur ein roman­ti­sches Kon­zept. Sie spie­gelt sich nach­weis­bar in der Phy­sio­lo­gie unse­res Kör­pers wieder.

Durch geziel­te Übun­gen inklu­si­ve der gleich­zei­ti­gen Auf­zeich­nung Ihres Herz­schla­ges (Bio­feed­back) lei­te ich Sie an, die­se Herz­ko­hä­renz bewusst her­stel­len zu kön­nen. Die­se Kohä­renz ver­bin­det nicht nur Ver­stand und Intui­ti­on. Sie hilft Stress abzu­bau­en und sich men­tal und emo­tio­nal woh­ler zu füh­len, das Immun­sys­tem zu stär­ken und das Hor­mon­sys­tem aus­zu­glei­chen. Herz­ko­hä­renz stärkt den Sinn für das Wesent­li­che, Ihre Bezie­hun­gen kurz­um Ihr gan­zes Leben.

 

Wir­kung

Das Heart­math Insti­tut in den USA erforscht seit über 25 Jah­ren die Effek­te von Herz­ko­hä­renz. Las­sen Sie sich von den Ergeb­nis­sen inspi­rie­ren. Herz­ko­hä­renz­ent­wick­lung verbessert:

  • Stress­be­wäl­ti­gung
  • Emo­tio­na­le Stabilität
  • Kon­zen­tra­ti­on
  • Erin­ne­rungs­ver­mö­gens
  • Denk­fä­hig­keit
  • Intui­ti­on
  • Krea­ti­vi­tät
  • Leis­tungs­fä­hig­keit
  • Wohl­be­fin­den
  • Immun­sys­tem
  • Hor­mo­nel­le Balance

Übun­gen

Das Heart­math Insti­tut in Ame­ri­ka erforscht seit über 25 Jah­ren die Effek­te der Herz­ko­hä­renz. Auf Grund­la­ge die­ser For­schungs­er­geb­nis­se wur­den spe­zi­el­le Übun­gen ent­wi­ckelt. Ich unter­stüt­ze sie die grund­le­gen­den Prin­zi­pi­en die­ser Übun­gen zu prak­ti­zie­ren, um Herz­ko­hä­renz auch in den Her­aus­for­de­run­gen des Lebens her­stel­len zu kön­nen. Grund­la­ge der Übun­gen ist es Kon­takt zu ener­gie­spen­den Gefüh­len auf­zu­bau­en. Dabei wird Ihre Herz­ra­ten­va­ria­bi­li­tät mit­tels eines spe­zi­el­len Sen­sors am Ohr­läpp­chen auf­ge­zeich­net. Dies nennt man Bio­feed­back. Der Grad Ihrer Herz­ko­hä­renz wird dadurch sicht­bar und Sie ler­nen dies selbst zu beein­flus­sen. Wenn Ihr Herz auch nur für kur­ze Momen­te in einem kohä­ren­ten Mus­ter schlägt ist dies wirk­sam! 

Im Schnitt dau­ert es 6–9 Wochen mit kon­se­quen­tem, selb­stän­di­gem Üben der Tech­ni­ken, um ein erhöh­tes Niveau an Herz­ko­hä­renz und Selbst­re­gu­la­ti­on zu errei­chen. Es ist ein wun­der­ba­res Werk­zeug, um kör­per­li­ches und emo­tio­na­les Wohl­be­fin­den zu stär­ken und chro­ni­schen Stress abzubauen.