Sys­te­mi­sche Auto­regulations­therapie SART

Bei der sys­te­mi­schen Auto­re­gu­la­ti­ons­the­ra­pie (SART) unter­stüt­ze ich Ihre emo­tio­na­le und kör­per­li­che Rege­ne­ra­ti­ons­fä­hig­keit. Es ist ein kör­per­the­ra­peu­ti­sches Ver­fah­ren, das hilft belas­ten­de Lebens­er­eig­nis­se zu ver­ar­bei­ten. Im Zusam­men­spiel von Kör­per, Emo­ti­on und Geist fin­den Sie neue Wege unge­lös­ten Schwie­rig­kei­ten zu begeg­nen. Per­sön­li­che Ent­wick­lungs­pro­zes­se wer­den unter­stützt. Die hei­len­de Wir­kung erfah­ren Sie kör­per­lich und emo­tio­nal. Hier­für kom­bi­nie­re ich Aku­punk­tur mit Ele­men­ten der bin­dungs­ba­sier­ten Kör­per­psy­cho­the­ra­pie. wei­ter­le­sen

Die wirk­sams­te Medi­zin ist die natür­li­che Heil­kraft,
die im Inne­ren eines jeden von uns liegt.“ 

Hip­po­kra­tes von Kos

Selbst­hei­lungs­kräf­te

Gesund­heit beschreibt die Fähig­keit unse­res Kör­pers fle­xi­bel auf all die Ein­flüs­se, Ereig­nis­se und Ver­än­de­run­gen zu reagie­ren, die das Leben bereit­hält. Die­se Selbst­re­gu­la­ti­on ist ein Anpas­sungs­pro­zess, der auto­ma­tisch abläuft in allen Berei­chen des Kör­pers. Selbst­re­gu­la­ti­on und Hei­lung ist ein bio­lo­gi­sches Prin­zip unse­res Lebens. Selbst- oder Auto­re­gu­la­ti­on heißt über­setzt: Gesund­heit regelt sich von selbst. Der Kör­per unter­nimmt nor­ma­ler Wei­se alles, um sich selbst in ein gesun­des Gleich­ge­wicht zu brin­gen und falls erfor­der­lich sich selbst zu heilen. 

Wenn durch bestimm­te Ein­flüs­se die­se Selbst­re­gu­la­ti­on nicht mehr gelingt, ent­ste­hen Krank­heits­sym­pto­me und Ver­än­de­run­gen unse­rer Befind­lich­keit. Wäh­rend einer Behand­lung ver­ste­he ich mich als Kata­ly­sa­tor für Ihre Selbstheilungskräfte.

Ablauf und Wirkung

SART ver­knüpft Prin­zi­pi­en der der bin­dungs­ba­sier­ten Kör­per­psy­cho­the­ra­pie mit der Sti­mu­la­ti­on von Aku­punk­tur­punk­ten. Zu der Ver­knüp­fung die­ser Ele­men­te wur­de ich inspi­riert und unter­stützt durch die Arbeit von Dr. med Anne­ma­rie Schwei­zer-Arau. Eine Pio­nie­rin auf die­sem Gebiet. Sie hat die sys­te­mi­sche Auto­re­gu­la­ti­ons­the­ra­pie SART ent­wi­ckelt und erforscht. 

Über kör­per­li­che Wahr­neh­mung (soma­ti­sche Mar­ker) kön­nen belas­ten­de Lebens­er­eig­nis­se ange­spro­chen wer­den. Mit Hil­fe ima­gi­na­ti­ver Tech­ni­ken und Sti­mu­la­ti­on von Aku­punk­tur­punk­ten wird die Auto­re­gu­la­ti­ons­fä­hig­keit in den Berei­chen wie­der akti­viert, wo sie durch über­wäl­ti­gen­de Ereig­nis­se unter­bro­chen wurde. 

In einer Behand­lung wird zuvor gebun­de­ne, kör­per­li­che und emo­tio­na­le Ener­gie wie­der frei­ge­setzt. Der Zyklus der Selbst­re­gu­la­ti­on kann sich so kon­struk­tiv voll­enden. Es kommt zu neu­em kör­per­li­chen und psy­chi­schen Wohl­be­fin­den. Die damit ver­bun­de­ne Neu­be­wer­tung von Lebens­er­eig­nis­sen führt zu nach­weis­ba­ren Ver­än­de­run­gen von Gehirn­be­rei­chen, die für die emo­tio­na­le Ver­ar­bei­tung zustän­dig sind. 

Forschungs­ergebnisse

Dr. Anne­ma­rie Schwei­zer-Aar­au unter­such­te zusam­men mit einem Team von Wis­sen­schaft­lern die Wir­kung von SART bei Endo­me­trio­se­pa­ti­en­tin­nen. Endo­me­trio­se führt meist zu star­ken Schmer­zen. Die Ursa­che die­ser Erkran­kung ist bis heu­te noch nicht gefun­den. Noch Jah­re nach der Behand­lung mit SART zeigt sich eine deut­li­che Reduk­ti­on der Schmer­zen und eine Ver­bes­se­rung der Lebens­qua­li­tät. In Kern­spin­un­ter­su­chun­gen fan­den sich nach­weis­ba­re Ver­än­de­run­gen in Berei­chen des Gehirns, die eine zen­tra­le Rol­le im emo­tio­na­len Gedächt­nis spielen. 

Meiss­ner K, Schwei­zer-Arau A, Lim­mer A, Prei­bisch C, Popo­vici RM, Lan­ge I, et al.: „Psy­cho­the­ra­py with soma­to­sen­so­ry sti­mu­la­ti­on for endo­me­trio­sis-asso­cia­ted pain: A ran­do­mi­zed con­trol­led tri­al.“, Obstet Gyne­col 2016, 128:1134–1142.

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Beiss­ner F, Prei­bisch C, Schwei­zer-Arau A, Popo­vici RM, Meiss­ner K: „Psy­cho­the­ra­py with Soma­to­sen­so­ry Sti­mu­la­ti­on for Endo­me­trio­sis-Asso­cia­ted Pain: The Role of the Ante­rior Hip­po­cam­pus”, Bio­lo­gi­cal Psych­ia­try 2017