Mind-Body-Medi­­­zin

Bei der Mind-Body-Medi­zin geht es um die heil­sa­me Wir­kung von Acht­sam­keit und Selbst­er­kennt­nis. Acht­sam­keit lehrt Sie bewusst mit Ihrem Kör­per, Gefüh­len und Über­zeu­gun­gen in Ver­bin­dung zu tre­ten. Durch prak­ti­zier­te Acht­sam­keit kön­nen Sie auf krank­ma­chen­de Gedan­ken, Gefüh­le und Ver­hal­tens­wei­sen ein­wir­ken. Dies hilft Ihnen inne­re und äuße­re Stress­quel­len zu erken­nen und deren Ein­fluss zu ver­än­dern. In mei­ner Pra­xis erfah­ren Sie durch Acht­sam­keits­prak­ti­ken, wie Focu­sing, Herz­ko­hä­renz, wie Sie mit der Kraft Ihres Bewusst­seins Hei­lung unter­stüt­zen kön­nen. wei­ter­le­sen

Die Kraft der Gedan­ken ist unsicht­bar wie der Same, aus dem ein rie­si­ger Baum erwächst, sie ist aber der Ursprung für die sicht­ba­ren Ver­än­de­run­gen im Leben des Menschen.

Leo Tol­stoi

Acht­sam­keit

Im Kern geht es bei der Mind-Body-Medi­zin um den heil­sa­men Ein­fluss von Acht­sam­keit und Bewusst­seins­ent­wick­lung. Die Body-Mind-Medi­zin nutzt den Ein­fluss der Kör­per-Geist ‑Ver­bin­dung auf die Gesund­heit. Unter Geist ver­steht man in die­sem Zusam­men­hang die Sum­me aus psy­chi­schen Vor­gän­gen, Gedan­ken und Über­zeu­gun­gen. All die­se Vor­gän­ge neh­men Ein­fluss auf die Gesund­heit. Acht­sam­keit lehrt uns bewusst mit dem Kör­per, Gefüh­len und Über­zeu­gun­gen und in Ver­bin­dung zu tre­ten.  Der Schlüs­sel zu ech­tem Wan­del liegt in die­ser Selbst­er­kennt­nis. Wir kön­nen so auf krank­ma­chen­de Über­zeu­gun­gen, Gefüh­le und Ver­hal­tens­wei­sen ein­wir­ken. Mit der hei­len­den Kraft des Bewusst­seins kön­nen Sie Aus­ge­wo­gen­heit und Sinn in alle Aspek­te Ihres Lebens brin­gen. Da die­ser Ansatz in den USA sys­te­ma­tisch auf­ge­grif­fen und erforscht wur­de hat sich die eng­li­sche Bezeich­nung Mind-Body-Medi­zin etabliert.

Behand­lungs­wei­se

Es gibt eine Viel­zahl an Mög­lich­kei­ten der Acht­sam­keit für Kör­per und Geist zu ent­wi­ckeln. Die Bekann­tes­ten sind Yoga und Meditation.

In mei­ner Pra­xis unter­stüt­ze ich Sie mit Focu­sing und Herz­ko­hä­renz für die Ver­tie­fung von Acht­sam­keit. Bei­des hilft Ihnen die Signa­le Ihres Kör­pers zu ent­schlüs­seln und in Ein­klang mit sich selbst zu kommen.

Kör­per­psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Ver­fah­ren wie SART (sys­te­mi­sche Auto­re­gu­la­ti­ons­the­ra­pie) unter­stüt­zen die Ver­ar­bei­tung belas­ten­der Lebens­er­eig­nis­se. Im Zusam­men­spiel von Kör­per, Emo­ti­on und Geist wer­den hier­bei Selbst­hei­lungs­kräf­te akti­viert und neue Lösungs­mög­lich­kei­ten sichtbar.

Im Hin­ter­grund schöp­fe ich auch aus mei­ner jahr­zehn­te­lan­gen Medi­ta­ti­ons­pra­xis, um Sie zu begleiten.

 

 

Wir­kung

 

For­schungs­er­geb­nis­se

In den USA ent­wi­ckel­te der Arzt Prof. Dr. Jon Kabat-Zinn in den 1980er Jah­ren ein kör­per­ba­sier­tes Acht­sam­keits­pro­gramm zur Ent­span­nung, Stress­re­duk­ti­on und Akti­vie­rung des Immun­sys­tems. (MBSR, Mind­ful­ness Based Stress Reduction).

Zu den wis­sen­schaft­lich nach­ge­wie­se­nen Effek­ten der Mind-Body-Medi­zin zählt:

  • Ver­bes­se­rung der Herz-Kreislaufgesundheit
  • Stär­kung des Immunsystems
  • Ver­bes­se­rung der psy­chi­schen Belastbarkeit
  • Stei­ge­rung der Lebens­zu­frie­den­heit und des kör­per­li­chen Wohlbefindens.

Inne­re Balance

Gesund­heit ist ein dyna­mi­scher Pro­zess, wobei kör­per­li­che und emo­tio­na­le Balan­ce mit­ein­an­der ver­floch­ten sind. Acht­sam­keit hilft die emo­tio­na­le Balan­ce zu bewah­ren. Gefüh­len acht­sam zu begeg­nen, bedeu­tet sich ihnen offen und erfor­schend zu nähern. Statt im Wider­stand und Kampf zu einer Erfah­rung zu ver­har­ren, neh­men wir „ein­fach“ nur im Kon­takt mit unse­rem Kör­per ihre Wir­kung wahr. Die­se Offen­heit gibt dem Ver­stand und dem Her­zen eine Fri­sche, die es uns erlaubt auch in schwie­ri­gen Lebens­um­stän­den neue Lösungs­mög­lich­kei­ten zu erken­nen. Die­se Ein­sich­ten ent­sprin­gen dem eige­nen Bewusst­sein, ohne Ein­fluss­nah­me von außen. Acht­sam­keit ermög­lich die Ver­bin­dung zu Ihrer inne­ren Kraft und Zuver­sicht. Sie ist das bes­te Gegen­mit­tel für Selbst­zwei­fel und dem Gefühl äuße­ren Umstän­den aus­ge­lie­fert zu sein. Acht­sam­keit hilft auch in schwie­ri­gen Situa­tio­nen offen und auf­merk­sam zu blei­ben, Mög­lich­kei­ten zu erken­nen, Ver­än­de­run­gen ver­trau­ens­voll anzu­ge­hen und das Leben mitzugestalten.

Vom Tun zum Sein

Die Pra­xis von Acht­sam­keit führt zu jedoch noch zu mehr als Ent­span­nung und Stress­kon­trol­le. Sie ermög­licht auch die Erfah­rung von bedin­gungs­lo­ser Annah­me und Ver­bun­den­heit in unse­rem Inne­ren. Durch Acht­sam­keit öff­net sich so eine Tür zur direk­ten Erfah­rung des Ganz-Seins. Dies bedeu­tet sich unab­hän­gig von Leis­tung und Belas­tun­gen als voll­stän­dig und heil zu erle­ben. Die­se Art des Seins ist zwar in unse­rer Gesell­schaft nicht gera­de üblich, den­noch ist sie eigent­lich nichts Beson­de­res oder Eso­te­ri­sches. Sie ent­spricht dem natür­li­chen Zustand unse­res Bewusst­seins und bewirkt Hei­lung auf einer tie­fen Ebe­ne. Denn Hei­lung ist eng mit Ganz­wer­dung verknüpft.