Wech­sel­jah­re

Die Zeit der Wech­sel­jah­re beginnt bei den meis­ten Frau­en in einem Zeit­raum zwi­schen dem 45. Und 55. Lebens­jahr. Wech­sel­jah­re sind ein natür­li­cher Pro­zess, der aller­dings bei einem Drit­tel der Frau­en zu einer erheb­li­chen Beein­träch­ti­gung der Lebens­qua­li­tät führt. Wenn Sie das Gefühl haben nicht mehr Die­sel­be zu sein und Hil­fe suchen auf natür­li­chem Weg Ihr Gleich­ge­wicht wie­der­zu­fin­den fin­den Sie in mei­ner Pra­xis kom­pe­ten­te und ein­fühl­sa­me Unter­stüt­zung. wei­ter­le­sen

Man Sieht die Blu­men wel­ken und die Blät­ter fal­len, aber man sieht auch Früch­te rei­fen und neue Knos­pen kei­men. Das Leben gehört dem Leben­di­gen an, und wer lebt, muss auf Wech­sel gefasst sein.

Johann Wolf­gang von Goethe

Meno­pau­se

Durch die nach­las­sen­de Funk­ti­on der Eier­stö­cke wird irgend­wann die Meno­pau­se erreicht. Dies ist der Zeit­punkt bei dem die Peri­ode end­gül­tig auf­hört. Die ers­ten hor­mo­nel­len Ver­än­de­run­gen tre­ten jedoch schon vie­le Jah­re vor­her auf. Die­se Pha­se wird die Peri­me­no­pau­se genannt und kann zwi­schen 2–8 Jah­ren dau­ern, ohne, dass die Peri­oden­blu­tung schon unre­gel­mä­ßig sein muss. Die typi­schen Sym­pto­me wer­den daher oft nicht mit den begin­nen­den, hor­mo­nel­len Ver­än­de­run­gen in Ver­bin­dung gebracht. Wenn Sie die­sen Text lesen ken­nen Sie viel­leicht auch eini­ge der fol­gen­den, typi­schen Symptome:

  • Hit­ze­wal­lun­gen
  • Schwit­zen
  • Schlaf­lo­sig­keit
  • Zyklus­schwan­kun­gen
  • Libi­do­ver­lust
  • Stim­mungs­schwan­kun­gen
  • Depres­si­vi­tät
  • Gewichts­zu­nah­me
  • Ener­gie­ver­lust 

Nach der Meno­pau­se, auch Post­me­no­pau­se genannt, kön­nen wei­te­re Sym­pto­me hinzutreten:

  • Schei­den­tro­cken­heit
  • Harn­in­kon­ti­nenz
  • Haut­tro­cken­heit
  • Gelenk­schmer­zen

Inte­gra­ti­ve  Diagnostik

Auch wenn es typi­sche Wech­sel­jah­res­sym­pto­me gibt, so erlebt jede Frau die­se Lebens­pha­se ganz unter­schied­lich. Die Art und Wei­se, wie wir mit Lebens­über­gan­gen umge­hen hat ent­schei­den­den Ein­fluss auf unse­re Gesund­heit. Des­halb neh­me ich Ihre Sym­pto­me ernst. Eine indi­vi­du­el­le, inte­gra­ti­ve Behand­lung ist nur durch eine Dia­gnos­tik mög­lich, die ver­schie­de­ne Ebe­nen einbezieht:

  • Ein aus­führ­li­ches Gespräch über Ihr Befin­den, Lebens­um­stän­de, Biographie
  • Geziel­te Labor­dia­gnos­tik unter Berück­sich­ti­gung meh­re­rer Hor­mon­sys­te­me im Kör­per (Geschlechts­hor­mo­ne, Schild­drü­se, Nebenniere)
  • Puls- Zun­gen­dia­gnos­tik im Sin­ne der Tra­di­tio­nel­len Chi­ne­si­schen Medi­zin zur Ein­schät­zung Ihrer Kon­sti­tu­ti­on und Ihres Energiezustandes

 

Inte­gra­ti­ve Stufentherapie

Mei­ne Erfah­rung ist, dass die Ein­nah­me frei ver­käuf­li­cher, pflanz­li­cher Mit­tel oder Ernäh­rungs­um­stel­lung für vie­le Frau­en nicht aus­reicht, um ihre Wech­sel­jah­res­sym­pto­me befrie­di­gend zu lin­dern. Selbst eine Hor­mon­the­ra­pie zeigt nicht immer die erwünsch­te Wirkung.

Ich ver­fol­ge einen inte­gra­ti­ven Behand­lungs­an­satz, mit dem Sie Schritt für Schritt zu einem neu­en Gleich­ge­wicht fin­den. Hier­bei geht es um eine nach­hal­ti­ge Stär­kung Ihrer Gesund­heit und Vita­li­tät. Eine bio­iden­ti­sche Hor­mon­the­ra­pie ist erst die letz­te Stu­fe in die­sem Behand­lungs­kon­zept und nicht immer not­wen­dig. Die stu­fen­wei­se Behand­lung beinhal­tet fol­gen­de Ele­men­te, die auf ein­an­der auf­bau­en, damit Sie auf natür­li­chem Weg zu hor­mo­nel­ler und per­sön­li­cher Balan­ce finden:

Gemein­sam ent­wi­ckeln wir einen Weg durch die Wech­sel­jah­re, der Ihnen ent­spricht und in dem Sie als Frau in Ihren Bedürf­nis­sen wahr­ge­nom­men werden.

Inne­re Balance

Wech­sel­jah­re wer­den von jeder Frau ganz unter­schied­lich emp­fun­den und nicht alle Sym­pto­me tre­ten bei jeder Frau auf. Etwa ein Drit­tel der Frau­en hat aus­ge­präg­te Beschwer­den, die die Lebens­qua­li­tät stark ein­schrän­ken. Ein ande­res Drit­tel von Frau­en wie­der­um spürt nur ganz gering­fü­gi­ge Sym­pto­me und denkt sich „Wech­sel­jah­re sind doch kei­ne gro­ße Sache“.

Die Ver­än­de­rung der Hor­mon­spie­gel allein kann also nicht die Ursa­che für die Aus­prä­gung der Beschwer­den sein. Viel­fach unbe­rück­sich­tigt bleibt das Zusam­men­wir­ken der weib­li­chen Geschlechts­hor­mo­ne mit wei­te­ren hor­mo­nel­len Sys­te­men im Kör­per, wie der Schild­drü­se und ganz beson­ders der Neben­nie­re. Dar­in spie­gelt sich häu­fig das Aus­maß jah­re­lan­ger Stress­be­las­tun­gen, die der Zeit der Wech­sel­jah­re vor­aus gehen. Wenn die stüt­zen­de Wir­kung eines aus­ge­gli­che­nen Hor­mon­sys­tems weg­fällt, tritt die gan­ze Belas­tung ver­gan­ge­ner Jah­re zu Tage.

Die Lebens­mit­te ist eine Pha­se der Neu­aus­rich­tung, in der es für vie­le Frau­en dar­um geht in den all­täg­li­chen Ver­pflich­tun­gen einem Lebens­weg zu fin­den, der nach­hal­tig ist und ihrem Inne­ren ent­spricht. Alle Lebens­über­gän­ge (Puber­tät, Schwan­ger­schaft, Geburt Still­zeit) wer­den von Hor­mon­ver­än­de­run­gen beglei­tet. Sie lei­ten neue Lebens­pha­sen ein und bewir­ken Ver­än­de­rung. Mein Her­zens­an­lie­gen ist es Sie auch auf per­sön­li­cher Ebe­ne zu beglei­ten, wenn Sie dies wün­schen. Für mehr inne­re Sta­bi­li­tät und Vita­li­tät im Auf und Ab der Hor­mo­ne. Dabei ver­bin­de ich ver­schie­de­ne köper­the­ra­peu­ti­sche Ver­fah­ren, um Ihre Selbst­hei­lungs­kräf­te zu aktivieren.

Dabei ver­knüp­fe ich:

zu einer sys­te­mi­schen Auto­re­gu­la­ti­ons­the­ra­pie (SART)

Letzt­end­lich geht es dar­um Ihre Kör­per­emp­fin­dung als Aus­gangs­punkt zu neh­men für eine Rück­ver­bin­dung mit Ihrem Inne­ren. Köper, Emo­ti­on, Ver­stand und See­le gera­ten dabei wie­der mehr in Ein­klang. Dadurch wer­den Ihre per­sön­li­che Ent­wick­lungs- und Ver­ar­bei­tungs­pro­zes­se  auf natür­li­che Wei­se unterstützt.