Stress­be­wäl­ti­gung

Die Art und Wei­se wie wir mit Stress umge­hen hat einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf, ob er uns krank macht oder gesun­de Impul­se gibt. Dau­er­stress hin­ter­lässt im Hor­mon- und Ner­ven­sys­tem tie­fe Spu­ren. Die Stress­re­ak­ti­on kann sich ver­selb­stän­di­gen und Ruhe­pha­sen füh­ren dann nicht mehr zur erhoff­ten Erho­lung. In die­sem Sta­di­um unter­stüt­ze ich Sie mit geziel­ten Maß­nah­men auf kör­per­li­cher und emo­tio­na­ler Ebe­ne. wei­ter­le­sen

Wir haben die Stress­re­ak­ti­on nicht des­halb, damit wir krank wer­den, son­dern damit wir uns ändern kön­nen. Krank wer­den wir erst dann, wenn wir die Chan­cen, die sie uns bie­tet nicht nutzen.

Prof. Dr. Gerald Hüt­her, Hirnforscher

Stress und Gesundheit

Stress gehört zu unse­rer Daseins­form, er ist natür­li­cher Bestand­teil unse­res Lebens und unver­meid­bar. Die Art und Wei­se WIE wir mit Stress umge­hen hat einen gro­ßen Ein­fluss dar­auf, ob er uns krank macht oder gesun­de Impul­se gibt. In unse­rer schnell­le­bi­gen und leis­tungs­ori­en­tier­ten Zeit spielt der Umgang mit Stress eine bedeu­ten­de Rol­le in der Gesund­heits­er­hal­tung und Hei­lung. Ich sehe es als eine zen­tra­le Auf­ga­be die­sen Aspekt in der Behand­lung zu berück­sich­ti­gen! Gesund­heit hat viel damit zu tun, wie wir in der Lage sind, das inne­re Gleich­ge­wicht trotz stän­di­ger Her­aus­for­de­run­gen wie­der herzustellen.

Stress­sym­pto­me

Chro­ni­scher Stress kann sich auf viel­fäl­ti­ge Wei­se auf unse­ren Gesund­heits­zu­stand aus­wir­ken. Bevor es zu ernst­haf­ten Erkran­kun­gen kommt tre­ten typi­sche Sym­pto­me auf, bei denen oft kei­ne gän­gi­ge, medi­zi­ni­sche Ursa­che fest­stell­bar ist. Wenn Sie unter chro­ni­schem Stress lei­den, kann dies dazu füh­ren, dass Sie sich selbst in Ruhe­pha­sen nicht mehr rich­tig erho­len kön­nen. Auch ein­fa­che Ent­span­nungs­übun­gen brin­gen meist nicht die erhoff­te Ver­än­de­rung. Wei­te­re Sym­pto­me einer chro­ni­schen Stress­be­las­tung kom­men mög­li­cher­wei­se auch Ihnen bekannt vor:

  • Erschöp­fung
  • Schlaf­stö­run­gen
  • Feh­len­de Rege­ne­ra­ti­on durch Ruhephasen
  • Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen und Vergesslichkeit
  • Getrüb­te Stim­mung, Negativität
  • Unru­he und Gereiztheit
  • Schwin­del
  • Mus­kel­ver­span­nun­gen
  • Kopf‑, Bauch- oder Rückenschmerzen
  • Herz­klop­fen
  • Ängs­te und Panikattacken
  • Gefühl der Sinnlosigkeit

Hor­mon­sys­tem und Stress

Als Frau­en­ärz­tin ist es mir ein Her­zens­an­lie­gen die Beson­der­hei­ten des weib­li­chen Kör­pers zu beach­ten! Der Ein­fluss von chro­ni­schem Stress auf das Hor­mon­sys­tem spielt bei Frau­en eine viel grö­ße­re Rol­le, als bei Män­nern. Grund dafür ist, dass Frau­en natür­li­cher Wei­se hor­mo­nel­len Schwan­kun­gen unter­lie­gen. Unter chro­ni­schem Stress ist der weib­li­che Orga­nis­mus des­we­gen viel stär­ker her­aus­ge­for­dert das inne­re Gleich­ge­wicht auf­recht zu erhal­ten. Ein aus­ge­gli­che­nes Hor­mon­sys­tem führt zu einem Emp­fin­den von Sta­bi­li­tät und Vita­li­tät. Gera­de in Pha­sen hor­mo­nel­ler Ver­än­de­run­gen, wie vor der Peri­ode, Schwan­ger­schaft, Geburt, Still­zeit, Wech­sel­jah­re erle­ben sich vie­le Frau­en als weni­ger sta­bil. Das ist kein per­sön­li­ches Ver­sa­gen! Die weib­li­che Natur benö­tigt dann ein­fach mehr Selbst­für­sor­ge, um in Balan­ce zu blei­ben. Es ist Not­wen­dig­keit und Chan­ce zugleich für eine gesun­de Lebens­füh­rung. Dabei beglei­te ich Sie gerne!

Behand­lungs­stra­te­gie

Damit Sie Ihr kör­per­li­ches und emo­tio­na­les Gleich­ge­wicht erhal­ten oder wie­der­fin­den unter­stüt­ze ich Sie mit einer „Dop­pel­stra­te­gie“:

  1. Kör­per­li­che und ener­ge­ti­sche Stär­kung mit Hil­fe von
  1. Unter­stüt­zung von Selbst­kon­takt und Stress­ver­ar­bei­tung mit Hil­fe von:

Die­ser Ansatz ermög­licht es Ihnen kör­per­lich und emo­tio­nal gestärkt Belas­tun­gen nicht nur Stand zu hal­ten, son­dern für Ihre Ent­wick­lung zu nut­zen. 

Stress­be­wäl­ti­gung

Sie brau­chen Ihre Inne­ren Stär­ken, damit Sie chro­ni­schen Stress in ein Leben ver­wan­deln kön­nen, das Ihnen wirk­lich entspricht.

Unter Druck ist es eine nahe­lie­gen­de Reak­ti­on sich zu ver­schlie­ßen und die Wahr­neh­mung auf das Außen zu rich­ten. Wir funk­tio­nie­ren nur noch, ver­lie­ren aber den Kon­takt zu uns selbst und füh­len uns dem ent­spre­chend äuße­ren Lebens­um­stän­den aus­ge­lie­fert. Doch wenn wir die Kunst erler­nen ange­sichts drän­gen­der Pro­ble­me den Selbst­kon­takt nicht zu ver­lie­ren und inne­re Kraft­quel­len zu akti­vie­ren pas­siert etwas Neu­es. In dem wir uns selbst Raum geben, erle­ben wir wie­viel Selbst­wirk­sam­keit auch in schein­bar erdrü­cken­den Her­aus­for­de­run­gen mög­lich ist.

Inne­re Res­sour­cen erschlie­ßen sich durch sehr grund­le­gen­de Vor­gän­ge wie: Selbst­kon­takt, Acht­sam­keit, Syn­chro­ni­sa­ti­on von Kör­per-Emo­ti­on-Gedan­ken, die Ver­bin­dung von Ver­stand und Intui­ti­on, Ein­be­zie­hen von Herz- und Köper­in­tel­li­genz. Durch ver­schie­de­ne Ver­fah­ren wie Focu­sing, Herz­ko­hä­renz­ent­wick­lung, unter­stüt­ze ich Sie im Sin­ne einer Mind-Body-Medi­zin. Sie wer­den in der Lage sein zu Hau­se die­se Tech­ni­ken wei­ter zu prak­ti­zie­ren. Je regel­mä­ßi­ger Sie dies tun, des­to mehr Ein­klang von Innen und Außen­welt wer­den Sie erfah­ren. Die Stress­for­schung beschreibt die­sen Zustand als inne­re Kohä­renz. Sie ist die größ­te Res­sour­ce bei chro­ni­schen Stress­be­las­tun­gen. Sie ermög­licht gro­ßen Anfor­de­run­gen gewach­sen zu sein, einen Sinn in der äuße­ren Lebens­er­fah­rung zu sehen, und die­se als eine Mög­lich­keit für Wachs­tum zu betrach­ten. Dau­er­haf­ter Stress muss nicht nur zur Erschöp­fung füh­ren. Er beinhal­tet die Chan­ce für per­sön­li­che Ent­wick­lung. Klingt zu schön um wahr zu sein? Viel­leicht ist es nicht ein­fach, aber mög­lich. Ihnen fehlt weni­ger, als Sie denken!